Dieses Jahr ging es für uns Mallorca. Ganz ehrlich, als erstes fallen hier erst einmal folgende Wörter ein:

Ballermann, S’Arenal, Bierkönig, Micky Krause und Sangria.

Doch so haben wir die Insel nicht kennengelernt.

Am Sonntag Abend ging es also los nach Palma. Am Flughafen angekommen ging es für uns erst einmal zum Mietwagen holen. Nach etlichen Diskussionen mit dem äußerst freundlichen Herren, der auch perfektes Englisch beherrschte, durften wir dann unseren Fiat 500 in Empfang nehmen.

Die erste Nacht verbrachten wir  im ****Hotel Vincci bosc de Mar, in Cala Ratjada. Nachdem uns eine Gruppe Engländer beim ausgelassenen Karaoke begrüßte, waren wir beide auch sofort froh, dass es am nächsten Tag in unsere Finca gehen sollte. Auch wenn das Hotel wirklich sehr schön eingerichtet war, unser Zimmer Meerblick hatte, würde ich niemals eine ganze Woche oder sogar länger in einer solchen Bettenhochburg verbringen wollen. Da kann es noch so billig sein. Aber das ist natürlich auch Geschmackssache.

Am nächsten Tag also ging es für uns nach Alcudia. Unsere kleine Finca Can Xavi stand zwischen Alcudia und Pollencia. Eine wirklich super schöne, ruhige und saubere Unterkunft. Wir hatten einen eigenen Pool, eine wirklich sehr modern Küche und das Grundstück war rieeeeßig. Nur das Badezimmer hätte etwas größer sein können.

Für Leute die viel sehen wollen, und nicht nur auf derselben Liege am selben Strand liegen möchten, ist Mallorca meiner Meinung nach perfekt. Mietwagen ist hier natürlich Pflicht.

So ging es für uns gleich am ersten Tag auf zu der traumhaften Buch Coll Baix ganz im Norden Mallorcas. Nach einer etwas steinigen, nassen und holprigen Wanderung kamen wir dann schließlich nach kanpp 1 1/2 Stunden bei der traumhaften Buch raus. Die meisten die diese Bucht besuchen, kommen per Schiff über den Seeweg, was auch zu empfehlen ist. Aber wirklich viele Menschen verlaufen sich nicht hier her und es war einfach herrlich ruhig und das türkisfarbene, glasklare Wasser machten den Tag perfekt.

Ebenfalls zu empfehlen ist die S’Illot Bucht. Stand-Up Paddeling oder Höhlenwanderungen tun der Ruhe nichts ab.

Wenn man aber doch einen Strand besuchen möchte, der nicht mit einer Wanderung verbunden ist, ist der 16 km lange Platja de Muro zwischen Can Picafort und Alcudia auch superschön. Da man hier nicht in einer Bucht liegt, kann es auch schon einmal zu einem stürmischeren Seegang kommen. Aber das macht ja auch Spass.

Die Innenstand von Alcudia lädt zu einem gemütlichen Bummel ein. Am Dienstag waren wir hier auf einem Markt, doch wie es dann so oft ist, erhofft man sich im Vornherein mehr, als man dann letzendlich bekommt. Abends essen würde ich allerdings nicht in Alcudia sondern in Pollencia oder Port di Pollencia. Die Paella bei Sonnenuntergang war superlecker.

Unsere letzten Stunden vor Abflug verbrachten wir in Palma und wir waren beide total überrascht von dieser Stadt. Mit den kleinen Gässchen und Bars, der Cathedrale und den vielen Palmen ist Palma wirklich richtig gemütlich und süß. Ein sehr schöner Ausklang aus unserem Urlaub.

 

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